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SCHLOSS LÍŠNO

Anstelle des heutigen Schlosses stand in Líšno einst die ursprüngliche, wohl erst nach 1367 gegründete Burg Léštno, als sich die Söhne von Ondřeje aus Dubé den väterlichen Erbbesitz unter sich aufteilten. Beneš von Dubé, der den hiesigen Landstrich erhielt, errichtete seinen Adelssitz an diesem willkommenen, durch Sümpfe und Teiche geschützten Ort. Dessen Sohn Václav von Dubé begleitete Magister Jan Hus nach Konstanz, den Hussiten schloss er sich jedoch nicht an, weshalb diese im Jahre 1420 dann seine Burg belagerten. Im Jahre 1467, während der Kämpfe der polnischen Grüneberger Allianz gegen Jiří von Poděbrad, wurde Léštno von königlichen Truppen erobert und niedergerissen. Damals gehörte die Herrschaft den Šternberkern, die die Burg später erneuerten und befestigten. Im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges, als das ganze Land unter den verheerenden Folgen dieser endlosen Schlachten zu leiden hatte, wurde auch die hiesige Herrschaft zerstört. Die vernachlässigte Burg verkam, denn die schnell auf einander folgenden Besitzer zeigten nur wenig Interesse an ihm. In den Jahren 1873 - 1884 wurde die Burg von Grund auf vom Prager Industriellen Čeněk Daněk renoviert und in einen luxuriösen Sitz verwandelt, wobei er einige der gotischen und Renaissance-Teile bestehen ließ. So entstand das heutige, von einem schmückenden Park umgebene Schloss Líšno. Es ist ein dreiflügliges, zweigeschossiges Schloss rund herum um einen rechteckigen Hof, dessen vierte Seite von einer Wand mit Tor abgeschlossen wird. Der mittlere Flügel hat im Erdgeschoss einen Arkadengang. Der linke Flügel hat an seiner hofseitigen Fassade gemalte Figuren von Rittern und ein Wappen. Die Ecke des rechten Flügels wird von einem rechteckigen Turm abgeschlossen. Den Park zieren Pavillons, eine St. Florian-Statue, Vasen, ein Bassin und der Schlossteich mit Wiese und Wäldchen. Im Jahre 1945 kam das Schloss in staatlichen Besitz.

LOKALIZACE


Typ záznamu: Zámek
AKTUALIZACE: Václav Pošmurný (TO 03) org. 2, 20.11.2005 v 13:04 hodin
















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